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Vorvertrag Grundstückskaufvertrag


Angebotsvertrag
Vorschau: Vorvertrag Grundstückskaufvertrag
 

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Ein Grundstückskauf ist kein Geschäft des täglichen Verkehrs. Aufgrund der hohen Investitionskosten sind zusätzliche Sicherheiten über das Zustandekommen des Geschäftes notwendig, um beteiligte Geschäftsparteien abzusichern. Liegt kein notariell beurkundeter Vertrag vor, dann kann sich jede der Parteien vom Rechtsgeschäft zurückziehen. Relevant sind solche Verträge hauptsächlich im Falle einer noch ungesicherten Finanzierung. Abhilfe kann der Angebotsvertrag bzw. Vorvertrag zum Grundstückskaufvertrag schaffen, indem der Verkäufer sich für eine bestimmte Zeit an sein Angebot bindet. Anzufügen ist noch der Entwurf des geplanten Grundstückskaufvertrages.


Darum lohnt es sich einen Vorvertrag Grundstückskaufvertrag abzuschließen

Wer über einen Hauskauf nachdenkt, wird in der Regel mehrere Objekte in Betracht ziehen. Abhängig von der Höhe des Kaufpreises und der weiteren Konditionen, muss die Frage der Finanzierung mit der Bank oder anderen Geldgebern abgeklärt werden. Diese Prüfung kann in der Regel einige Zeit in Anspruch nehmen. Auch sollte ein Grundbuchauszug eingeholt werden, was wiederum zeitaufwändig sein kann. Dennoch: Nur das Grundbuch gibt eine vollständige Auskunft über die tatsächlichen Rechtsverhältnisse.


Hier kann beispielsweise ein Geh- Fahr- und Leitungsrecht eines Nachbarn eingetragen sein. Besteht ein Wegerecht, dann ist der Eigentümer des damit belasteten Grundstücks in der Praxis in vielen Entscheidungen eingeschränkt. Besonders relevant für den Käufer sind Grundschulden, die in Abteilung III des Grundbuchs eingetragen sind. Der jeweilige Eigentümer haftet für die Belastungen, auch wenn er von diesen vielleicht gar keine Kenntnis hatte. Ein Regress gegen den ursprünglichen Eigentümer ist zwar möglich. Ein solcher Rechtsstreit kann sich aber über Jahre hinziehen. Der aktuelle Bestand des Grundbuchs sollte also vor Abschluss eines Kaufvertrages oder eines verbindlichen Vorvertrages geklärt werden. Ist das Grundbuch mit dinglichen Rechten belastet, dann müssen Verkäufer und Käufer abklären, wie damit erfahren werden soll.


Ein weiteres Motiv für den Abschluss eines Vorvertrages kann auch in der Abklärung behördlicher Genehmigungen liegen. Je nachdem, was der Käufer für das Grundstück oder die darauf vorhandene Bebauung plant, kann es öffentlich-rechtliche Einschränkungen geben, die zu beachten sind. Auf die Zusagen des Verkäufers oder eines Makler kann man sich in diesem Zusammenhang nicht verlassen. Zu empfehlen ist, sich ggf. bei einem Anwalt für Baurecht beraten zu lassen, bevor man einen verbindlichen Vertrag schließt. Plant der Käufer nach dem Immobilienkauf auf dem Grundstück Abrissarbeiten vorzunehmen oder will er ein Haus darauf erbauen, dann sollte bereits vor Abschluss des Kaufvertrages geklärt werden, ob die geplanten Arbeiten dort möglich sind. Bei einigen Vorhaben sind auch die Nachbarn mit in ein Genehmigungsverfahren einzubeziehen. Hier sollte der Käufer frühzeitig das Gespräch suchen.