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Arbeitsvertrag Gleitzone

Vereinbarung über einen Midijob
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Die Gleitzone liegt im Bereich eines Bruttolohns zwischen 450,01 und 1300 EUR. Arbeitnehmer, die in solchen "Midi-Jobs" beschäftigt werden, müssen geringere Sozialversicherungsbeiträge bezahlen als besser verdienende Mitarbeiter. Im Gegensatz zum Mini-Job wird aber nicht die gesamte Abgabenpflicht auf den Arbeitgeber abgewälzt. Wer Arbeitnehmer in der Gleitzone beschäftigt, muss diese im Arbeitsvertrag auf die Besonderheiten dieser Vertragsform hinweisen. Nutzen Sie dieses Muster, um einen rechtssicheren Midijob-Vertrag vorzubereiten.

Besonderheiten des Midi-Job-Vertrages

Der Midijob ist in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, in der Rentenversicherung und auch in der Arbeitslosenversicherung versicherungspflichtig. Das unterscheidet ihn vom Minijob. Im Gegensatz zum Minijob, bei dem der Arbeitnehmer nicht rundum sozialversichert ist, fällt die Lohnsteuer beim Midijob nur in bestimmten Fällen an. Hier ist ausschlaggebend welcher Steuerklasse der Arbeitnehmer angehört und ob er den Job Hauptberuflich oder Nebenberuflich ausübt. In den Steuerklassen 1 bis 4 muss grundsätzlich keine Lohnsteuer gezahlt werden. In den Steuerklassen 5 und 6 hingegen schon. Durch einen schriftlichen Antrag beim Arbeitgeber, können sich Minijober von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen für die gesetzliche Rentenversicherung befreien lassen. Liegen mehrere sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse vor, müssen sie insgesamt in der Gleitzone liegen. Der Arbeitnehmer darf also nicht mehr als 1300 Euro betragen. Gerät der Arbeitnehmer mit seinen Beschäftigungsverhältnissen über die 1300 Euro Grenze, dann wird die normale Beitragsberechnung angewandt.